Benötigt wird „Turnierleitung / Jury: Bearbeiten“ oder ein Administratorkonto. Eine Jurywertung ist eine verbindliche Entscheidung, etwa bei festgestelltem Nichtantritt, Lizenzverstoß oder Disqualifikation. Sie kann ohne vorherige Meldung einer Mannschaft eingetragen werden.
Reguläre Ergebnisse: vorläufig und automatisch freigegeben
Ohne Negativfall benötigen reguläre Partien keine separate Juryentscheidung. Beidseitig gleich bestätigte Endstände gehen sofort als gelbe vorläufige Wertung in die Tabelle ein. Die 30-Minuten-Prüffrist beginnt mit der zweiten Endbestätigung. Nach Ablauf wird das Ergebnis automatisch grün freigegeben, sofern kein Negativfall offen ist. Die automatische Anzeige wird regelmäßig aktualisiert; ein Jury-Bearbeiter muss normale Ergebnisse nicht einzeln freigeben.
Nur einen Negativfall eröffnen
- Die richtige Runde, Heim-/Gastmannschaft und Disziplin im Jurybereich öffnen.
- Aktion Negativfall eröffnen · automatische Freigabe stoppen wählen.
- Den Prüfgrund eintragen, den Juryfall ausdrücklich bestätigen und speichern.
Der Fall wird rot angezeigt. Die vorhandenen bestätigten Punkte bleiben vorläufig sichtbar; eine endgültige Freigabe erfolgt erst nach Klärung. Das bloße Aufklappen einer Partie eröffnet noch keinen Negativfall. Eine bereits durchgeführte Jurywertung geht als verbindliche Entscheidung sofort in die Wertung ein.
Eine Partie verbindlich werten
- Turniere → Turnierleitung / Jury öffnen und „Ergebnisse prüfen und korrigieren“ aufklappen.
- Die richtige Runde, Heimmannschaft, Gastmannschaft und Disziplin kontrollieren.
- Aktion Verbindlich werten / korrigieren wählen.
- Heim- und Gastpunkte eingeben. Genau eine Seite muss 13 Punkte, die andere 0 bis 12 haben.
- Jury, Beschluss und Begründung eintragen. Bei Nichtantritt vorher den Ablauf der Wartefrist vor Ort feststellen.
- „Partie, Aktion und Endstand geprüft; Juryentscheidung verbindlich speichern.“ anhaken und Juryentscheidung speichern wählen.
Beispiel: Soll Heim gegen Gast mit 0:13 gewertet werden, bei Heim 0 und bei Gast 13 eintragen. Die Reihenfolge der Mannschaften prüfen; der eigene Mannschaftszugang bestimmt hier nicht die Eingaberichtung.
Eine gesamte Begegnung werten
Eine Begegnung besteht aus Doublette, Mixed und Triplette. Für eine Wertung aller drei Partien muss die Jury jede Disziplin einzeln speichern. Eine Eintragung in der Doublette wertet die anderen beiden Spiele nicht automatisch mit.
Was nach dem Speichern passiert
Die Jurywertung hat Vorrang vor normalen Ergebnismeldungen, beendet die betreffende Partie und gibt eine belegte Bahn frei. Zähler und Ergebnisverwaltung kennzeichnen sie als verbindliche Jurywertung. Sie geht in Matchpunkte, Siegpunkte und Tabellenentscheidung ein; sie gilt nicht als Endbestätigung durch beide Mannschaften. Ein gespeicherter Losentscheid wird nach einem geänderten Ergebnisstand erneut auf Anwendbarkeit geprüft.
Vorhandene Mannschaftsmeldungen werden erhalten. Im Protokoll stehen Bearbeiter, Zeitpunkt, Begründung und vorheriger/neuer Stand. Eine Freigabe der Spieler ersetzt keine notwendige Jurywertung eines bereits begangenen Verstoßes.
Korrigieren oder zurücknehmen
- Korrigieren: Dieselbe Partie öffnen, „Verbindlich werten / korrigieren“ wählen, korrigierten Endstand und neue Begründung eingeben, bestätigen und speichern.
- Zurücknehmen: „Negativfall schließen / Jurywertung zurücknehmen“ wählen, Begründung und Bestätigung ergänzen und speichern. Danach zählt wieder der reguläre Meldestand. Ist dessen Prüffrist bereits abgelaufen, wird er automatisch freigegeben; andernfalls bleibt er bis zum Fristende vorläufig. Ohne übereinstimmend bestätigten Endstand ist die Partie offen.
Die normale Funktion „Für Korrektur wieder öffnen“ in der Ergebnisverwaltung kann eine aktive Jurywertung nicht ändern. Dafür ist die Rücknahme im Jurybereich erforderlich. Bei parallel geänderten Angaben den aktuellen Stand neu laden und vergleichen.
Auch abgeschlossene Ergebnisse korrigieren
Im Abschnitt „Ergebnisse prüfen und korrigieren“ zuerst die Runde und dann die Partie öffnen. Die ursprüngliche Heim- und Gastmeldung sowie eine vorhandene Jurywertung stehen direkt über der Eingabe. Die Punktefelder sind mit der aktiven Jurywertung oder einer vorhandenen Meldung vorbelegt. Bei widersprüchlichen Meldungen beide Angaben prüfen; eine Vorbelegung ist keine automatische Bestätigung.
Auch nach einem Rundenabschluss oder gesperrtem Turnier darf die Jury eine verbindliche Korrektur speichern. Es braucht einen neuen Grund und eine ausdrückliche Bestätigung. Jede Korrektur wird im Verlauf direkt an der Partie angezeigt, einschließlich vorheriger Jurywertung, neuer Entscheidung, Bearbeiter, Zeitpunkt und Momentaufnahme der ursprünglichen Mannschaftsmeldungen. Ältere Protokolle ohne diese Momentaufnahme werden als solche gekennzeichnet.
Die Tabelle berechnet sich neu; öffentliche Exporte folgen beim nächsten Veröffentlichungslauf. Ein bisheriger Losentscheid kann nach einer Ergebniskorrektur ungültig sein. Einen dadurch nicht mehr gültigen Rundenabschluss muss die Jury nach Prüfung erneut bestätigen. Ursprüngliche Mannschaftsmeldungen werden nicht überschrieben.
Jury: Tabelle und Losentscheid öffnen →
Unterzeichnete Jury-Dokumente
Unter Jury-Dokumente zunächst Name und E-Mail-Adresse der Jury eintragen. Es gibt eigene Nachweise für Vorbereitungsprüfung, Startfreigabe, jede der neun Runden und den Turnierabschluss. Vorbereitungsprüfung und Startfreigabe dokumentieren insbesondere Mannschaften, Spieler und Aufstellungen, Reihenfolge, Disziplinen, Zeiten und Bahnen. Sie ersetzen keine tatsächliche Kontrolle durch die Jury und starten nicht automatisch eine Runde.
- Den passenden Abschnitt öffnen und die angezeigten Prüfungen durchführen und bestätigen.
- Anlass oder genaue Änderung beschreiben und den PDF-Entwurf erstellen.
- Das vollständige PDF lesen. Auf Geräten mit eingeschränkter PDF-Vorschau den Link „PDF vollständig in einem neuen Fenster öffnen“ verwenden.
- Name / Namenszeichen eintragen. Optional am Handy oder Tablet mit Finger oder Stift zusätzlich unterschreiben.
- Die PDF-Prüfung ausdrücklich bestätigen und „Unterzeichnen und PDF dauerhaft speichern“ wählen.
Zwischen Vorschau und Unterzeichnung wird der Datenstand erneut geprüft. Bei Änderungen ist ein neuer Entwurf nötig. Unterzeichnete Versionen werden nicht überschrieben. Nachträgliche Änderungen werden als eigenes Änderungsdokument mit Bezug zum vorherigen Dokument und neuer Unterzeichnung gespeichert. Der Dateiname enthält Serverdatum/-uhrzeit in Europe/Berlin, Dokumentart, Änderungsbeschreibung und Versionsnummer, zum Beispiel 15-10-2026_14-32-08_Runde-02_Aenderung-Spielstand_v02_1234abcd.pdf.
Ein Rundendokument verlangt vollständige, übereinstimmende Endergebnisse oder verbindliche Jurywertungen und keine offenen Negativfälle. Der Rundenabschluss bleibt eine eigene Aktion. Das Abschlussdokument verlangt eine endgültig geklärte Tabelle einschließlich erforderlicher Lose und aktuelle unterzeichnete Vorbereitungs-, Start- und Rundendokumente.
Unterzeichnete PDFs werden automatisch für die Juryadresse vorgemerkt. Solange SMTP nicht eingerichtet ist, bleibt der Versand ausstehend. Der Versanddienst prüft die Warteschlange jede Minute; Fehler werden mit Wartezeit erneut versucht. Der jeweilige Versandstatus steht an der Dokumentversion. Die PDF-Datei bleibt bei Versandfehlern gespeichert.